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Wegbegleiter, treue
Freunde, Familienmitglieder-

unsere beiden SEELENPFERDE!

Carino und Filaree!




Für uns war von Anfang an klar, auch wenn sie

-     irgendwann nicht mehr so fit sind
-     irgendwann lieber 3 Schritte zurück machen, als
einen vor

-    irgendwann die Muskulatur nicht mehr halten
können

-    irgendwann das Futter nicht mehr so gut
verwerten
-    irgendwann nicht mehr reitbar sind

-    irgendwann einfach besondere Ansprüche haben

bleiben sie! Bis zum Ende!

Wenn man davon spricht, meint man, es liegt in weiter Ferne-
das Irgendwann.

Doch die Jahre fliegen an einem vorbei, wundervolle Jahre.
Eine Zeit voller Energie und Tatendrang. Lange Ausritte, Treffen mit Freunden
und deren Pferden, galoppieren über Maisfelder, witzige Situationen, in denen
man sich wundert, wie sie das wieder geschafft haben... Das morgendliche
entgegengaloppieren… Ihr kennt das Alles, die Liste könnten wir noch unendlich
fortsetzen

-eine Liste voller Erinnerungen…

Und nun? Nun ist das Irgendwann da…

Nun sind sie in die Jahre gekommen…an Muskelaufbau, im
eigentlichen Sinne ist nicht mehr zu denken, reiten schon gar nicht.

Jetzt geht es um angelaufene Beine…steife Gelenke…fehlende
Zähne…Kotwasser und schwindende Muskulatur.

Natürlich zeichnete es sich seit längerem ab, aber jetzt stehen
wir an einem Wendepunkt:

An unserem Haus, quasi im „Garten“ haben wir den kleinen Reitplatz
(15 x 25m), einen Offenstall mit kleinem Auslauf und zwei Winterpaddocks. In
Anbetracht der Situation wollten wir den beiden was Gutes tun und haben Sie in
bester Absicht auf die Weide gebracht…3 ha Weideland, viel Auslauf, Idylle pur
und unsere Oldie´s? standen am Zaun und fraßen nicht, weder Gras noch das Heu
in der riesigen Raufe…wir leben ja auch nach dem Motto „einen alten Baum
verpflanzt man nicht“ aber einen Km weiter auf eine, den Pferden bekannte
Weide? Eine Weile haben wir uns das angeschaut, in der Hoffnung es legt sich…doch
nichts. Das einzige, was sich änderte, war der Zustand der beiden. Sie fielen
noch mehr ein. Zähne gemacht, Blutbilder auch (alles erst kurz davor) und
trotzdem riefen wir unseren langjährigen Tierarzt, der sich die beiden trotzdem
noch einmal anschauen sollte. Er lächelte uns an und sagte nur: >alles ok, der
Mensch meint, er tut was Gutes, das Tier entscheidet sich anders… sie wollen
nach Hause und verzichten dafür sogar auf frisches Gras. Im ursprünglichen
Sinne stehen Pferde nicht auf fetten Weiden. Macht euch keine Sorgen, wenn sie
zu Hause sind, werden sie auch wieder fressen<

Also wieder zurück! Die letzten Meter zu unserem Haus wurden
Carino und Filly deutlich schneller, die Köpfe gingen hoch und die Ohren waren
gespitzt J
Unfassbar, aber sie stürzten sich wirklich direkt auf das Heu…

Nun, lange Rede, kurzer Sinn… Diesen Winter ging es noch mit
der besagten Infrastruktur. Aber: Unsere Senioren bewegen sich von alleine
absolut gar nicht. So ziemlich der ganze Tag (und die Nacht) können an der
Heuraufe verbracht werden. Einzig der Weg zur Tränke wird dann und wann mal zurückgelegt. 

Aufgrund der kleinen Fläche, die uns hinterm Haus zur
Verfügung steht, stellen wir uns nun selbst vor eine große Herausforderung: einen
(Mini) Aktivstall

Dieser soll den großen Aktivställen natürlich in nichts
nachstehen und folgendes beinhalten:

-  Trail

- Offenstall

- Verschiedene Fress-, Wasser- und
Beschäftigungsstationen

- Schattiger Ruheplatz

-    Sonniger „Spielplatz“

Daher haben wir einige neue Kalio-Produkte entwickelt, die
uns bei der Umsetzung helfen und hoffen, dass wir bald mit dem Bau der kleinen,
neuen Anlage beginnen können.

Wenn Ihr mögt, halten wir euch gerne auf dem Laufenden …



Liebe Grüße

Udo und Daniela von Kalio